Glasfaser, VDSL und DSL: Die wichtigsten Unterschiede

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Glasfaser, VDSL und DSL: Die wichtigsten Unterschiede
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Glasfaser, VDSL und DSL: Die wichtigsten Unterschiede

Viele Städte und ländliche Gebiete werden derzeit mit Glasfaser Leitungen versehen. Wer sich heutzutage für einen Internetanschluss entscheiden soll und vielleicht sogar noch niemals zuvor einen solchen Vertrag abgeschlossen hat, der sieht sich vor eine große Herausforderung gestellt. Es gibt nicht nur zahlreiche Anbieter, sondern auch verschiedene Anschlussarten, Geschwindigkeiten und Übertragungsraten. Schnell fragt man sich, welcher Anschluss wohl der Beste für die eigenen Bedürfnisse ist. In diesem Beitrag werden die Unterschiede der Anschlussarten kurz erklärt und die Vor- und Nachteile aufgelistet, damit Sie einen Überblick erhalten und sich für den richtigen Anschluss entscheiden können.

Entscheide Dich für zukunftssichere Technik

Immer mehr Menschen nutzen das Internet und die verschiedenen Dienste der unzähligen Anbieter. Der Datenverbrauch jeden einzelnen Nutzers steigt stetig an und die Leistungsfähigkeit der Technik wird stark beansprucht. Wenn auch Sie zukunftsorientiert surfen möchten, ohne lästige Verzögerungen und stockende Bilder, dann benötigen Sie eine entsprechende Technik, die mit dem hohen Datenvolumen zurecht kommt. Schnelleres Internet bringt Ihnen privat und beruflich angenehme Vorteile und lässt Sie entspannt das tun, was Sie online tun möchten!

DSL – Damals ein echter Vorreiter und weit verbreitet aber langsam

Vor etwa 20 Jahren wurde die DSL Kupferleitung von der Telekom groß beworben und galt schon nach wenigen Jahren als völlig überlastet. Es folgten DSL 3000, 6000 und 16000 Leitungen, die das Internet in der Geschwindigkeit und Übertragungsrate wesentlich schneller machten. DSL können Sie heute überall erhalten, die Kupferleitung ist im Gegensatz zu anderen vorhandenen Anschlussarten langsam.

DSL-Geschwindigkeitsleistung

Üblicher Weise erhalten Sie eine DSL Leitung mit einer Geschwindigkeit von 16 Mbit/s für den Downstream und nur 1 Mbit/s im Upstream. Für die Übertragungsgeschwindigkeit ist die Länge der Kupferleitung verantwortlich. DSL ist zwar ziemlich weit verbreitet und erreicht auch entlegenste, ländliche Gebiete. Je länger die Leitung bis zur nächsten Vermittlungsstelle ist, desto langsamer ist die Übertragungsgeschwindigkeit.

VDSL – Schneller und stabiler als der Vorgänger

Bei den VDSL Leitungen sind die Leitungslängen kürzer gehalten, weshalb auch schnellere Geschwindigkeiten zu Stande kommen können. Die kürzeren Leitungen sind stabiler und robuster als die veralteten und viel zu lang verlegten DSL Leitungen. Wer sich VDSL ins Haus holt, der profitiert von einer langlebigen Leitung und wird seltener von Störungsfällen geplagt. Das Internet läuft zuverlässig, die Technik ist ausgereift.

VDSL Übertragungsgeschwindigkeiten

Was DSL nicht schaffen kann, das schafft VDSL mit einer Übertragungsrate im Downstream von etwa 25 Mbit/s, nicht selten können auch 50 Mbit/s zu Stande kommen. Im Upstream erreicht VDSL eine Geschwindigkeit von etwa 10 Mbit/s, somit ist eine Verbesserung um das zehnfache des Tempos erreicht. Die Leistung ist auch mit Mehrkosten verbunden. Der Anschluss ist teurer als die herkömmliche Leitung des Vorgängers.

VDSL Vectoring – Auf dem Weg zum Highspeed und online Gas geben

Diese Technik lehnt sich an die Vorgängerversion VDSL an und gilt als eine Erweiterung der Anschlussmöglichkeit und ersetzt den Vorgänger. Wenn Sie sich für diese Anschlussart entscheiden, dann sollten Sie bei der Router-Auswahl unbedingt auf die genaue Bezeichnung VDSL-Vectoring achtgeben und den richtigen Router kaufen. Bei diesem Internetmodell stellt ein Anbieter den Anschluss zur Verfügung und verkauft die Teilnahme an andere Anbieter, die wiederum Ihre Internetdienste an Sie verkaufen möchten.

VDSL-Vectoring Übertragungsraten

Im Downstream können Sie Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreichen, im Upstream 40 Mbit/s, wobei noch mehr Potential in den Leitungen steckt. Es bleibt abzuwarten, ob in naher Zukunft weitere Investitionen zu einem Leistungsausbau führen. Diese Anschlussart ist nicht so weit verbreitet, wie die vorher genannten Anschlussmöglichkeiten, denn der Ausbau ist kostenintensiv. Es kann daher gut möglich sein, dass der Anschluss in ländlichen Regionen nicht verfügbar ist.

Glasfaser Leitungen – Einmalig aufwändig, aber zukunftssicher und beständig

Die modernste Anschlussart ist die Glasfaser Leitung, die gerade in Deutschland weit ausgebaut wird. Noch lange nicht hat die Modernität alle ländlichen Regionen erreicht, weshalb viele Kunden sehnsüchtig auf den Ausbau warten. Die Anbieter entscheiden, wo sich der Ausbau im Moment lohnt und in welchen Regionen weiter ausgebaut wird. Der Glasfaser Ausbau erfolgt durch das Verlegen einer neuen Leitung, die mit dem Haus verbunden wird. Häufig werden gleich ganze Straßenzüge mit den Leitungen versehen, dadurch konnten viele Anschlüsse auch kostenlos verlegt werden.

Übertragungsgeschwindigkeit der Glasfaser Leitungen

Diese Technik ist besonders zukunftsträchtig und hat großes Potential hohe Geschwindigkeiten und Datenübertragungen zu erreichen. Es sind theoretisch mehrere Gigabit pro Sekunde übertragungsfähig, die Leistung der Glasfaserleitung ist unerreichbar schnell. Wenn Sie sich für die modernste Internet Anschlusstechnik entscheiden, dann zahlen Sie häufig nur wenige hundert Euro, für eine durchweg rasante Übertragungsgeschwindigkeit.

Glasfaserausbau im Kahlgrund – Schnelles Internet bis in entlegenste Orte

Es gibt bereits viele kleine Ortschaften am Kahlgrund, die von dem Glasfaserausbau profitieren und die hohen Übertragungsraten nutzen. Wenn auch Sie am Kahlgrund leben, können Sie sich problemlos am Glasfaser Ausbau beteiligen und sich den Anschluss ins Haus holen. Werten Sie Ihre Immobilie nachhaltig auf, indem Sie die Leitung in Ihr Objekt verlegen lassen. In den Ortschaften Schöllkrippen, Blankenbach, Mömbris, Alzenau und in vielen weiteren Dörfern und Kleinstädten hat die Deutsche Glasfaser Gesellschaft die Anschlüsse bereits verlegt. Für den Ausbau wechselten 40% der Anwohner zur Deutschen Glasfaser und konnten sich somit die Kosten für die Anschlussgebühren einsparen. Für Vermieter und Eigentümer lohnt sich der Ausbau gleichermaßen, denn die hohe Internetgeschwindigkeit macht die Immobilie für viele potentielle Hauskäufer und Mieter attraktiv.

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