Pole Dance statt Fitnessstudio: Das Workout an der Stange

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Pole Dance ist längst nicht mehr nur in der Schmuddelecke im Strip-Club zu finden. Vielmehr handelt es sich beim Pole Dance um eine erfolgreiche Trendsportart. Der stillvolle akrobatische Tanz an einer Stange erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Mit dem Workout trainierst Du deinen ganzen Körper. 

Entstehung des Pole Dance

Entwickelt hat sich der Tanz an der Stange aus der klassischen asiatischen Akrobatik, diese wurde überwiegend von Männern betrieben. In Asien werden Stangen schon lange für das Training des Körpers verwendet. Die Ursprünge gehen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Anfang des 20. Jahrhunderts übernahmen Wanderzirkusse in den USA den Stangentanz in Ihr Programm. Weibliche Artistinnen fingen damit an, die Stangen der Zirkuszelte in Ihre Vorführungen einzubeziehen. Diese Vorführungen, bei denen sich die Frauen vor den männlichen Zuschauern schlüpfrig entblößten, wurden immer beliebter. Im Laufe der Zeit zogen diese Vorführungen dann in Bars ein, und in den 50er Jahren entstanden dann die ersten Stripclubs. Poledance wurde in den USA immer beliebter, und verbreitet sich schnell auf den Rest der Welt. Die ersten Studios wurden eröffnet, um die Tänzerinnen für Ihre Auftritte zu trainieren. Schließlich begannen Fitnesstrainer auch Kurse für jedermann anzubieten. Mittlerweile hat sich Pole Dance zu einem Freizeitsport und Fitnesstrend entwickelt. Kurse werden überall in Deiner Umgebung angeboten. In Deutschland gibt es über 150 spezialisierte Studios. Es gibt internationale Wettkämpfe, und der Pole Dance- Verband will den Pole Dance zu den olympischen Spielen bringen.

Keine besonderen Voraussetzungen erforderlich

Das Workout steht grundsätzlich jedem offen. Egal ob Du einfach nur gerne Sport treibst, Deine Muskeln trainieren willst oder einfach nur nach einer Abwechslung sucht. Informiere Dich einfach über Poledance in deiner Nähe, und probiere das Tanzen an der Stange einfach mal aus. Du wirst begeistert sein. Einige Kurse sind für spezielle Alters- oder Gewichtsklassen zusammengestellt, dass kannst Du der Kursbeschreibung entnehmen bzw. bei Fragen kannst Du dich an den Kursleiter wenden. Außer herkömmlicher Sportbekleidung brauchst Du Dir keine Besondere Ausrüstung anzuschaffen. Grundsätzlich gilt, weniger ist mehr. Der Kontakt der nackten Haut mit der Pole Stange hilft bei den verschiedenen Übungen, da Du dadurch einen besseren Halt hast. Ein wenig Magnesiumpulver für schwitzende Hände erhältst Du eigentlich in jedem Studio.

Workout für den ganzen Körper

Das Tanzen an der Stange trainiert vor allem die Muskeln in der Schulter, am Bauch und am Rücken, sowie die Hüftzonen und das Gesäß. Daher ist vor Beginn der Kurse ein ausgiebiges Aufwärmen und Dehnen wichtig, um Verletzungen vorzubeugen. Poledance wird eigentlich überall angeboten. Studios die Kurse anbieten, sind meistens von der Pole Dance Akademie lizenziert. Damit wird versichert, dass der Trainer notwendiges Fachwissen mitbringt und bei falsch ausgeführten Übungen eingreifen kann. Das Poledance Training dauert ca. 1 Stunde. Um die laufenden Kosten, wie zum Beispiel die Raumausstattung, den Trainer und die Ausbildung zu decken, sind Pole Dance Kurse nicht ganz so günstig. Das sollte Dich aber nicht davon abhalten, die Sportart selbst auszuprobieren. Es wird sich für dich in jedem Fall lohnen. Du wirst von dem schnellen Trainingseffekt begeistert sein!
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